Anlieferung der Druckdaten
1. Datenformat
Sämtliche Druckdaten sollten idealerweise als druckfähige PDFs gemäß der nachfolgenden Spezifikationen angeliefert werden.
PDF Dateien
Portable Document Format (PDF) ist der De-facto-Standard für die Verteilung elektronischer Dokumente weltweit. PDF ist ein universelles Dateiformat, das - wenn es richtig geschrieben ist - alle Schriften, Formatierungen, Farben und Grafiken jedes Ausgangsdokuments beibehält, unabhängig von der Anwendung und der Plattform, die zur Erstellung verwendet wurden. Zur Erzeugung von spezifikationsgerechten PDF sollten Sie grundsätzlich den neuesten Adobe PS-Treiber sowie einen Distiller ab Version 4.0 verwenden. Auf Wunsch stellen wir Ihnen eine geeignete Distiller-Einstellungsdatei (Joboptions) zur Verfügung.
Die von Ihnen gelieferten PDF müssen dem Standard PDF/X3 entsprechen!
ACHTUNG: Bitte betten Sie keinerlei ICC-Profile in die Daten ein; verzichten Sie auf Font-Untergruppen, d.h. alle Zeichensätze müssen vollständig enthalten sein. Bitte konfigurieren Sie Ihr Acrobat ab Version 5 auf die „Überdrucken Vorschau". Nur so können Sie sehen, ob Elemente ungewollt überdrucken (der kostenlose Acrobat Reader bietet diese Funktion nicht).
Sollte eine Bereitstellung der Daten im PDF Format nicht möglich sein, übernehmen wir gegen Berechnung des Aufwands gerne die Konvertierung der von Ihnen angelieferten Druckdaten.
Folgende Software steht für die angelieferten Druckdaten zur Verfügung:
Windows: Illustrator CS3; InDesign CS3; CorelDraw 12
Mac OS: QuarkXPress 6.5, Illustrator CS2; InDesign CS2
(Aus vielen nicht genannten Anwendungsprogrammen können Daten generiert werden, die mit den genannten Standardanwendungen zu verarbeiten sind - bitte rufen Sie an!)
Gerne übernehmen wir auch weitere grafische Layout-Arbeiten für Sie (Entwurf der CD/DVD-Label, sowie sämtlicher Papierdrucksachen etc.)
2. Bildauflösung / Farbraum
Die in den Ursprungsdateien eingebundenen Graustufen- und Farbbilder müssen immer mit einer Auflösung von min. 300 dpi (besser 600 dpi) erstellt worden sein. Bei Strichzeichnungen beträgt die Auflösung idealer weise sogar 1200 dpi.
Eine optimale Kantenschärfe wie bei Vektorgrafiken kann bei Pixelbildern prinzipiell nicht garantiert werden.
Der Farbraum bei Farbbildern muss grundsätzlich als CMYK definiert sein. Bei Anlieferung von Bilddateien im RGB- oder LAB-Format kann es durch die Umwandlung in CMYK mitunter zu starken Farbabweichungen vom Ursprungsbild kommen.
3. Sonderfarben / Volltonfarben
Im Siebdruckverfahren sollten, insbesondere wenn es sich um ein grafisches/flächiges Motiv handelt, Sonderfarben (HKS oder Pantone) definiert werden. Diese sogenannten Volltonfarben garantieren ein gleichmäßigeres, brillanteres Druckbild als ein Rasterdruck in CMYK.
4. Moirée und Wolkenbildung
Ein Moirée-Effekt zeigt sich als eine Art Schachbrettmuster im Druck. Dieser entsteht meist durch eine falsche Rasterwinkelung, läßt sich jedoch auch insbesondere bei CMYK-Drucken mit einem hohem Yellow-Anteil nur schwer vermeiden.
Um Moirée-Effekte und Wolkenbildungen im Druck zu verhindern, kann es helfen darauf zu achten, daß die Tonwerte zweier Farben nicht zu dicht beieinander liegen (z.B. 85% Cyan und 83% Magenta).
5. Mindestgrößen
• Schriften müssen in min. 5 Pt. angelegt werden
• Linien dürfen eine Stärke 0,15 mm nicht unterschreiten
6. Farbabweichungen
Generell ist eine 100 %ige Farbgleichheit zwischen dem jeweiligen Medium (z.B. CD-ROM) und den Papierdrucksachen nicht zu realisieren, da die Produkte auf unterschiedlichen Druckmaschinen gefertigt werden und sich aufgrund der unterschiedlichen Bedruckstoffe und Druckverfahren automatisch ein unterschiedlicher optischer Eindruck ergibt.
Wir können Ihnen größtmögliche Farbverbindlichkeit nur dann zusichern und bestätigen, wenn Sie für jedes Produkt einen separaten Proof anliefern. Noch sicherer ist es, wenn Sie sich für einen Andruck vorab entscheiden. So behalten Sie die bestmögliche Kontrolle über Ihr Druckergebnis.
7. Kontrollausdrucke / Muster
Idealerweise liefern Sie uns zusammen mit den Druckdaten eine Farbvorlage (Proof/Farbausdruck) zur Druckkontrolle. Nicht normgerechte Proofs (Ausdruck auf kundeneigenen Druckern etc.) sind hilfreich, begründen jedoch keinen Anspruch auf Farbverbindlichkeit.
Drucktechnische Besonderheiten
Achten Sie darauf, dass der Farbauftrag niemals über 351% liegen darf. Sollten Sie z.B. ein tieferes Schwarz als K: 100% wünschen, legen Sie den Schwarzbereich mit C: 60% M: 40% Y: 40% K: 100% an. Besonders sollten Sie dies in dunklen Bereichen von Fotos kontrollieren.
Achtung: Besonders im Digitaldruck sollen Sie dies
unbedingt berücksichtigen, da es sonst schnell zu einer Art „Bildrauschen“
kommen kann.
Der minimale Tonwertumfang beträgt im Offsetdruck 7% pro
Farbe, im Digitaldruck insbesondere in grauen Bereichen sogar 20%. Tonwerte mit
geringerem Umfang können nicht abgebildet werden. Ebenso gilt: Tonwerte von 93%
(Offset) werden wie 100% dargestellt.
Zusatz
Digitaldruck
Bitte
berücksichtigen Sie, daß im Digitaldruck generell mit leichten Qualitätseinbußen
gegenüber dem Offsetdruck zu rechnen ist.
Druckdatencheckliste
Hier finden Sie sämtliche Spezifikationen auch zum Download im PDF-Format.
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Sollten Sie Fragen zu einzelnen Punkten haben oder Hilfe bei der Erstellung der Druckdaten benötigen, hilft Ihnen unsere Druckvorstufe gerne weiter.
Druckvorstufe
Ihre Ansprechpartnerin: Frau Alexandra Schlaweck
Tel.: +49 (0)89 / 444 89 79 - 27
alexandra.schlaweck@software-partner.de
