12.04.2010 08:45:00 von Oliver Timm

Noch kein Preisverfall bei Solid-State Disks

Die Händlereinkaufspreise für SSDs (Solid-State Disks) zeigen sich im Monatsrückblick – erwartungsgemäß – von ihrer stabilen Seite. Zwischen der KW 10 und KW 14 haben sich die Preise so gut wie nicht bewegt. Aufgrund des gestärkten Dollarkurses liegen die HEKs herstellerübergreifend zum Teil knapp einen Prozentpunkt höher. Die Nachfrage hat wie erwartet über Ostern leicht nachgelassen – dadurch entspannt sich auch die Liefersituation ein wenig.

Gefragt sind vor allem MLC-Laufwerke für den Desktop- und Notebook-Einsatz. Die bevorzugte Kapazitätsgröße bleibt nach wie vor 64 GByte. Gut verkaufen sich auch SSDs mit 30 und 40 GByte.

Nach einem sehr guten ersten Quartal darf der Handel davon ausgehen, dass die Nachfrage weiter ansteigt. Die Verfügbarkeit bleibt voraussichtlich auf einem zu niedrigem Niveau. Interessant wird allerdings sein, wie sich der zunehmende Wettbewerb entwickelt. Das Segment ist interessant, aber noch sind SSDs weit von einem Massenmarkt entfernt. Für den Handel kann dies aber nur gut sein – denn noch sind die Margen in Ordnung, die Produkte erklärungsbedürftig und mit dem Nachrüstservice lässt sich bis auf weiteres noch etwas verdienen.

Quelle: heise.de / heise resale, Autor: Karl Fröhlich (gekürzte Fassung)

Zurück

Alle Preise in Euro zzgl. MwSt. u. Versand, Verkauf nur an Gewerbetreibende.
Entwickelt und betrieben von redmind®