Glossar C

0-9 | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | XYZ


S

Schneidemarken

Ein Begriff aus dem Polygrafischen Gewerbe, der unbeschnittene Druckbogen mit Strichen markiert, die für einen Buchbinder notwendig sind, damit dieser, den Bogen in seine endgültige Form bringen kann.


Secure Digital Card

Ein digitales Speichermedium, welches Flash-Speicher verwendet, um Daten persistent zu speichern. Die Speicherkarte basiert auf dem Multimedia-Card Standard und ist 2001 veröffentlicht worden. Die Karte verwendet das Verfahren der digitalen Rechteverwaltung, um die Nutzung und Verbreitung geschützter digitaler Daten (Film- und Tonaufnahmen) zu kontrollieren bzw. zu schützen. Die Implementierung der Rechteverwaltung basiert auf dem Content Protection for Resorcable Media (CPRM) Verfahren, welches auch, in abgewandelter Form, bei DVD-Audio verwendet wird. Die Transferrate liegt im Lese- und Schreibzugriff bei 3,6 Megabit / Sekunde und 0,8 Megabit / Sekunde. Die Lebensdauer für Lese- und Schreibzyklus ist begrenzt (1.000.000 Lese- und 100.000 Schreibzyklen).


Shape-CD

Hierbei handelt es sich um eine Sonderform der CD. Sie besitzt nicht die typische Kreisform, sondern kann alle vorstellbaren Konturen besitzen. Das Format der Daten ist nicht bestimmt, jedoch begrenzt, da der Großteil der beschreibbaren Fläche nicht vorhanden ist. Durch die unkreisförmigen Konturen können diese CDs allerdings Laufwerke beschädigen und müssen dadurch mit einem Warnschild ausgestattet werden.
Die erste Veröffentlichung einer Shape CD erschien durch die Musikband Flaming Lips.


Shell Case

Eine Variante der CD und DVD Verpackungsfamilie. Sie hat eine Länge und Breite von jeweils 125 mm, eine Tiefe von 4 mm, ist transparent, hat weder Inlay noch Booklet und existiert in einer Muschelform mit Abheftlochung. Sie gilt als unzerbrechlich.


Siebdruck

Der Siebdruck bzw. die Serigrafie bezeichnet ein Druckverfahren bei dem der Farbauftrag regelmäßig vorliegt und flächendeckend mit leuchtenden Farben glänzt. Das Verfahren wird durch ein Schablonenauftrag beschrieben. Durch ein Rakelgummi wird die Druckfarbe durch ein textiles Gewebe, welches auf einem Rahmen aufgespannt ist, hindurch auf das Objekt aufgetragen. Schablonen werden verwendet, um Stellen zu verdecken, die nicht bedruckt werden soll. Nach dem Druck wird das Objekt entnommen und zum Trocken gelagert.
Das Verfahren wird hauptsächlich verwendet, um Kunststoffe, Textillien, Metall oder Holz zu bedrucken. Je nach Anwendungsrahmen werden unterschiedliche Druckfarben eingesetzt und in Ihrer Variation in einer hohen Farbschichtdicke resultieren können.


Single Layer

Beschreibt die Anzahl der beschreibbaren Schichten einer DVD. Single bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Single Layer DVD nur über eine schreibbare Schicht verfügt.


Slimcase

Hierbei handelt es sich um eine Weiterentwicklung der Jewelcase Verpackung, um möglichst viele Datenträger platzsparend zu lagern. Der entscheidende Unterschied iegt in der Tiefe der Verpackung. Beträgt er bei einem Jewelcase 10.3 mm, so liegt er beim Slimcase bei 5 mm. Die Tiefe entsteht durch ein fehlendes Booklet, fehlende Informationen auf dem Rücken und die Integrierung des Trays in die Aussenschale.


Sony

Die Sony Corporation wurde 1946 von Akiko Morita und Masau Ibuka als Tōkyō Tsūshin Kōgyō Kabushiki Kaisha gegründet und ist heute der zweitgrößte Elektronikkonzern Japan's mit Hauptsitz in Shingawa, Tokio. Das Kerngeschäft Sony's ist die Herstellung von Produkten in der Unterhaltungselektronik.

Eines der bekanntesten Produkte von Sony war der Walkman, ein kleines tragbares Kassettenabspielgerät. Dieser geschützte Name wurde weltweit ein Synonym für sämtlichen tragbaren Kassettenspieler.

Nachdem Sony Anfang der 1980er Jahre zusammen mit Philips die Compact Disc entwickelt hat, hat sich Sony auch im Bereich CD-Spieler (CD-Player) bis heute etablieren können und brachte in Anlehnung an den Walkman den ersten tragbaren CD-Player Discman auf den Markt.


Spindelware

Bei Spindelware bzw. Bulk-Ware handelt es sich um Massenware oder Produkte ohne Verpackung, die nicht für den direkten Verkauf an den Endkunden gedacht ist. Jedoch findet dieser Verkauf zunehmend in der Computerbranche, beispielsweise CD-Spindelware, statt. Die Produkte können billiger angeboten werden, da Komponenten aus dem jeweiligen Fertigprodukt fehlen und keine Herstellergarantie nicht angegeben werden muss.


Sputterung


Stamper

Ein Werkzeug, welche als Vorlage zur Vervielfältigung von CDs bzw. DVDs verwendet wird. Es ist das Resultat der Galvanisierung, welches beim Glasmastering eingesetzt wird.


Steelbook

Eine Verpackungsform für CDs bzw. DVDs. Des Weiteren handelt es sich herbei um einen geschützten Markenname der dänischen Firma Scanavo. Das wiedererkennbare Merkmale dieses Format besteht darin, dass die Hülle vollständig aus Metall ist.


Strichcode

Eine Schrift, die Daten durch ein binäres System abbildet und aus verschiedenen breiten, parallelen Strichen und Lücken besteht. Die Schrift wird maschinell eingelesen und elektronisch verarbeitet.
Die Kodierung kann ein- (1-D-Codes), zwei- (2-D-Code), drei- (3-D-Code) oder vierdimensional (4-D-Code) sein. Bei einem 1-D-Code wird der Code auf einer Achse und bei einem 2-D-Code auf zwei Achsen aufgetragen. Um die dritte Dimension bei einem 3-C-Code zu visualisieren, werden entweder Farbton oder Farbhelligkeit hinzugenommen. Bei einem 4-D-Code wird die Zeit durch zusätzliche Animationen kodiert.
Der bekannteste Vertreter des Strichcodes, auch Balkencodes oder Barcodesgenannt, ist der Handelsstrichcode. Dieser verfügt über eine Zeichenvorrat der Menge 10 (0-9) und wird in einer festen Länge dargestellt. Beispielsweise haben die Strichcodes EAN-13, EAN-9 oder UPC-A eine Länge von 13, 9 oder 12.


Super Audio CD

Bei dem Format Super Audio CD (SACD bzw. SA-CD) handelt es sich um eine Entwicklung der Firmen Philipps und Sony. Sie tritt den Nachfolger der Audio-CD an und steht in starker Konkurrenz zur DVD-Audio.
Die Verbesserung der Klangqualität gegenüber der Audio-CD liegt in der hochauflösenden Audiomaterialspeicherung.  Hierfür wird die Direct Stream Digital Methode genutzt, die es ermöglicht, dass Audiosignal in 1 Bit Sequenzen mit einer Abtastrate von 2.8224 Mhz – das Vierundsechzigfache einer Audio-CD – zu speichern. Des Weiteren unterstützt dieses Format bis zu sechs Audiokanäle.
Eine Super Audio CD liegt in den Typen Single, Dual und Hybrid Layer vor.


Super-Jewelcase

Eine höherwertige Variante des Jewelcases. Die Erweiterung der Hardware lassen sich benennen durch einen Aufnahmestern, abgerundeten Ecken und verstärkten Scharnieren. Weiterhin ist es möglich, dass Inlay an der oberen und unteren Seite zu beschriften.


Super Video CD

Die Super Video CD (SVCD) ist ein Datenträger in Form einer CD, welcher Filme und Videos in komprimierter, digitaler Form speichert. Die Bildqualität besitzt eine verbesserte Bildqualität zu seinem Vorgänger, der Video-CD (VCD), kann aber die Qualität einer DVD allerdings nicht erreichen. Die Tonqualität erreicht ebenfalls nicht die Qulität einer DVD.
Während die VCD im Rainbow Book verzeichnet ist, kann die SVCD dieses nicht vorzeigen. Allerdings hat das Konsortium inzwischen ein zusätzliches Logo mit dem Schriftzug „Super Video“ verabschiedet.


0-9 | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | XYZ


Alle Preise in Euro zzgl. MwSt. u. Versand, Verkauf nur an Gewerbetreibende.
Entwickelt und betrieben von redmind®