Glossar C

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R

Raster

Aus technischen Gründen können die meisten Druckverfahren keinen Halbtöne darstellen. Um diese Einschränkung zu umgehen, werden Druckobjekte in Punkte, Linien, Wellen oder Spiralen zerlegt und somit gerastert. Die Rasterung wird unterteilt in eine gleichmäßige Verteilung an Rasterzellen,  d.h., der Abstand zwischen jedem Punkt bzw. Zelle ist gleich. Um nun den gewünschten Halbton zu erhalten, werden Druckpunkte auf der Basis der Rasterung nebeneinander bzw. übereinander gedruckt. Je mehr Belichtungspunkte sich auf einer Fläche von Rasterzellen befindet, desto mehr entsteht der Eindruck, dass die Fläche dunkel ist. Das Gegenteil entsteht dementsprechend mit weniger belichteten Zellen. 

Der Abstand zwischen einzelnen Zellen wird als Rasterweite bezeichnet. Sie wird in Linienzahl pro cm angeben, d.h., die Anzahl der Zellen pro Streckeneinheit. Beispielsweise wird für Zeitungsdruck der Richtwert 30 – 54 Linien/cm verwendet.

Um störende Musterbildung zu vermeiden, wird zusätzlich die Rasterwinkelung eingesetzt. Hierbei wird die Rasterlineatur in Ihrer senkrechten bzw. waagerechten Anordnung verändert, wobei jede Farbei genau einem Winkel zugeordnert wird. 


Rasterwinkel

siehe Raster.


Rasterweite

siehe Raster


Red Book Standard

Dieser Standard gehört der Rainbow Book Standard Familie an und beschreibt die physikalische Aufteilung, das Kodierungsverfahren und die Fehlerkorrektur einer Audio-CD bzw. Compact Disc Digital Audio (CDDA). Er wurde 1980 von den Firmen Philipps und Sony festgelegt.

Eine CD, welche diesen Standard befolgt, hat eine Abtastrate von 44100 Hz, eine Auflösung von 16 Bit und höchstens 99 Titel. Des Weiteren muss ein Titel eine Mindestlänge von 4 Sekunden vorweisen. Ein zusätzlicher Kopierschutzmechanismus für die jeweiligen Titel ist nicht vorgesehen.


Regionalcode

Dieser Code, auch bekannt unter der Bezeichung Regionalcode Playcode Control, ist von der Filmindustrie standardisiert und eingeführt worden, um zu verhindern, dass ein DVD-Video aus Land A in Land B abspielbar ist. Für den Endanwender stellt dieser Standard ein Hindernis dar, da viele Filme bzw. Serien erst später oder erst gar nicht in Land B erscheinen. Hingegen erfreut sich die Filmindustrie, da wichtige Punkte wie Altersfreigabe, Vertriebsrechte oder Veröffentlichung besser kontrolliert werden können. 



Replikation

Dieser Begriff definiert die Vervielfältigung einer CD bzw. DVD.


RGB

Hierbei handelt es sich um ein Farbschema, das die Primärfarben Rot, Grün und Blau durch additive Farbmischung verwendet, um verschiedene Farben auf einen Bildschirm darstellen zu können. Der jeweilige Farbkanal verwendet dabei eine 8 oder 16 Bit Kodierung, die einen Wertebereich von 0 bis 255 oder 0 bis 65535 ermöglicht. Um die jeweilige Farbe darzustellen, kann entweder die Formel "(R+G+B) / 3" oder eine gewichtete Formel "(0,299 * R) + (0.587 * G) + (0.1114 * B)" verwendet werden.

Der Standard für einen Computermonitor lautet sRGB (Standard-RGB).


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