Glossar C

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P

PAL

Ist die Abkürzung für Phase-Alternation-Line. Es definiert die Farbübertragung beim analogen Fernsehen, wurde von Walter Bruch 1962 bei der Telefunken GmbH entwickelt und wird hauptsächlich in Europa eingesetzt. Es ist entwickelt worden, um die Farbton-Fehler des ersten Farbübertragungssystems, NTSC-Verfahren, zu lösen. Die Grundidee liegt darin, dass zwei aufeinanderfolgende Bildzeilen mehr Ähnlichkeit aufweisen als unterschiedliche. Wenn nun jede zweite Bildzeile zur ihrem Vorgänger um 180° verschoben übertragen wird, kann die Senke durch Verrechnung beider Zeilen Farbton-Fehler erkennen und eingeständig beheben.

Paginierung

Hierbei handelt es sich um die vollständige Seitennummerierung eines Schriftstückes. Eine Ergänzung kann erzielt werden, wenn die Seitenanzahl zusätzlichich zu jeder Seitennummerierung angegeben wird.

Papierfenstertasche

Hierbei handelt es sich um Papiertasche für eine CD oder DVD, die als Erkennungswert über ein rundes Sichtfenster verfügt, welches einen Durchmesser von 110 mm hat. Die vollständige Maße der Tasche ist 124 x 124 mm (Länge x Breite). Eine zusätzliche Lasche ist am oberen Ende der Tasche angebracht.

Pantone Matching System

Ein Farbsystem, welches von der Firma Patone Inc. entwickelt ist und in der Druckindustrie verwendet wird. Das System besteht aus 14 Basisfarben, die untereinander vermischt alle anderen Farben des Systems wiedergeben, und wird in Form eines Fächers und Ringbuchform ausgeliefert. Es enthält Sonderfarben, die nicht mit dem modernen Druckverfahren, des Vierfarbdrucks, hergestellt werden können.
Besonders Firmen verwenden dieses Format gerne, um durch die vorhanden Sonderfarben den Wiedererkennungswert Ihres Logos zu steigern. Beispielsweise verwendet Puma die Farbe 485 C oder Lufthansa die Farbe 1235 C.

Parallelfalz

Eine Grunddrucktechnik aus dem Bereich der Buchbinderei. Alle Falze verlaufen parallel zueinander.

Passermarke

Ist eine grafische Figur, die aus einem Kreis und zwei dünnen, kreuzenden Linien besteht. Sie ähnelt einen Zielkreuz und wird verwendet um die Passgenauigkeit einzelner Farben im Zusammendruck zu kontrollieren. Ein Passproblem entsteht genau dann, wenn einzelne Farben über ein Toleranz hinaus liegen.

PDF (Portable Document Format)


Ein PDF ist ein plattformübergreifendes Dateiformat und der De-facto-Standard für die Verteilung elektronischer Dokumente weltweit, welches von der Firam Adobe Systems entwickelt wurde und seit 1993 verfügbar ist.

Aus der Druckindustrie ist der PDF- bzw. PDF/X-Standard nicht mehr wegzudenken. Diese Techniken sorgen für optimale Druckergebnisse und problemlosen Austausch zwischen Kunden und dem jeweiligen Dienstleister (Druckerei etc.) – allerdings nur, wenn die Dateien korrekt generiert wurden.

PDF ist ein universelles Dateiformat, das - wenn es richtig geschrieben ist - alle Schriften, Formatierungen, Farben und Grafiken jedes Ausgangsdokuments beibehält, unabhängig von der Anwendung und der Plattform, die zur Erstellung verwendet wurden.

Zur Erzeugung von spezifikationsgerechten PDF sollten Sie grundsätzlich den neuesten Adobe PS-Treiber sowie einen Distiller ab Version 4.0 verwenden. Auf Wunsch stellen wir Ihnen eine geeignete Distiller-Einstellungsdatei (Joboptions) zur Verfügung.

Die von Ihnen gelieferten PDF müssen dem PDF 1.3 Standard entsprechen!


Photo CD

siehe Foto CD

Pixel

Damit ein Bild in computerlesbare Daten beschrieben werden kann, wird das Konzept der Rastergrafik verwendet. Sie benutzt als kleinste Einheit ein Pixel und verwendet eine rasterförmige Anordnung von Pixeln. Ein Pixel enthält Farb- oder Helligkeitinformationen.

Pocket CD

Hierbei handelt es um das Format der Mini-CD, welches einen Durchmesser von 8 mm hat, maximal über 210 MB Speicherkapazität verfügt und als eine kleinere Variante der Compact Disc gilt. Wenn ein Abspielgerät dieses Format unterstützen möchte, so muss es über eine zusätzliche Vertiefung verfügen, damit die Pocket-CD fixiert werden kann und somit abspielbar ist. CD-Wechsler und Slot-In-Laufwerke unterstützen dieses Format nicht. Des Weiteren dient dieses Format als Basis für die CD-Varianten der Visitenkarten-CD und Busnisscard-CD.

Polybag

Eine Verpackungsvariante für CDs und DVDs. Sie ist eine Klarsichthülle und hat verschweißte linke bzw. rechte Seiten. Hinzu ist die untere Seite gefaltet und die oberen Seite mit einer Verschlusslasche versehen. Die Rückseite kann optional mit einer Gummierung versehen werden.

PP-Tasche

Hierbei handelt es sich um transparente Klarsichttasche für eine CD oder DVD. Sie hat die Maße 189 x 148 mm (Länge x Breite) und besitzt einen zusätzlichen selbstklebenden Verschlussstreifen. Eine optionale Variante ist mit einer zusätzlichen Lasche versehen.

Premastering

Hierbei handelt es sich um einen Zwischenschritt der Produktion. Je nach Datenträgerformat müssen unterschiedliche Vorgänge durchlaufen werden, damit das Resultat für den nächsten Produktuionszwischenschritt benutzt werden kann. Die angesprochenen Vorgänge beschäftigen sich mit Fehlererkennungscode, Synchronisationsbytes, Headerinformation, Time-Code, korrekter Menüstruktur oder MPEG-Kodierung.

Presswerk

Eine industrielle Anlage zur Replikation.
Durch ein Spritzgussverfahren wird der Stamper verwendet, um Polycarbonat in die vorgesehene Form zu spritzen. Der gespritzte Datenträger wird anschließend mit einer Aluminiumschicht metallisiert und mit einer durch UV-Licht getrockneten Lackschicht versiegelt und finalisiert.

Produktion

Nach Anlieferung der Master-DVD bzw. Master-CD wird zunächst überprüft, ob das Master seinen jeweiligen Standard, entnommen aus dem Rainbow Book, erfüllt. Anschließend werden der Fehlererkennungscode (EDC), Synchronisationsbytes, Headerinformation, und Time-Code berechnet. Diese Schritte werden unter den Oberbegriff Premastering zusammengefasst. Der sogenannte Mastering Vorgang - die Daten werden auf ein Glasmaster übertragen, ausgewaschen und versilbert – erfolgt im Anschluss, welcher mit einer Qualitätskontrolle beendet wird. Ein Negativ des Glasmasters wird durch Galvanisierung erzielt, welches als Stamper für die eigentliche Pressung im Presswerk verwendet wird.

Proof

Im Druckwesen werden Simulationen, sogenannte Proofs, vor dem tatsächlichen Druck auf papierartigen Trägermaterialien vorgenommen, um Fehler frühzeitig zu erkennen und somit die Kosten zu minimieren, welche je nach Druckverfahren sehr hoch sein können. Des Weiteren werden Simulation am Computerbildschirm Softproofs genannt.


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