Glossar C

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M

Mastering

sieht Authering

Maxicard

Ein zweiseitiges Druckerzeugnis, welches Verwendung in Audio-Maxi-CDs findet und in der vorderen CD-Hülle lokalisiert ist.

Maxicase

Hierbei handelt es sich um die Standard-Hülle für Maxi-CDs. Es besteht aus zwei transparenten Kunststoffklappen, eine für die Vorderseite und eine für die Rückseite. Die vordere Seite ist für die Maxicard und die Rückseite für die CD selbst vorgesehen. Damit die CD fixiert werden kann, ist zusätzlich ein Tray auf der Rückseite angebracht.

Die Maße der Hülle ist 142 x 125 x 7 mm (Länge x Breite x Tiefe).

Mediakit

Dieses Kit beschreibt verschiendene Paketverianten an Druckzubehör bestehend aus Druckbändern, Farb-Cartgridges, Ribbons, CD-R Rohlingen oder einem Transferband

MD5 (Message-Digest Algorithm 5)

MD5 wurde 1991 von dem Amerikaner Ronald L. Rivest entwickelt und ist eine weit verbreitete kryptographische Hashfunktion, welche einen 128-Bit Hashwert erzeugt.

Die MD5-Summe dient u.a. zur Integritätsprüfung größerer Datenmengen (z.B. die Master-Daten bei einer CD- oder DVD-Pressung) vor und nach dem Datentransfer per FTP.
Es wird also mit Hilfe einer entsprechenden Software die MD5-Summe einer Datei (z.B. gezippte Master-Daten) ermittelt, dieser Wert wird dem Emfänger der Daten mitgeteilt, welcher nach Erhalt der Daten ebenfalls eine MD5-Summe der Daten erstellt. Sind beide Werte identisch ist davon auszugehen, dass die Datei während des Transfers weder verändert noch beschädigt wurde.

Es gibt eine Vielzahl an frei downloadbaren Programmen zur Erstellung und Überprüfung von MD5-Summen. Der De-facto-Standard für Windows-Systeme ist hier md5sum.exe

Eine ausführliche Anleitung zum Gebrauch sowie einen Download-Link finden Sie auf den Seiten des Open Source Projects OpenOffice.org.

Megabyte

Die kleinste Einheit in der Informatik stellt das Bit dar. Es ist eine Bezeichnung für eine Binärziffer, die entweder den Wert 0 oder 1 annehmen kann. Für eine Zusammenfassung von acht Bits wird der Begriff Byte benutzt. Um nun größere Menge einfacher zu bezeichnen, werden Einheitsvorsätze wie Kilo, Mega oder Giga benutzt. Allerdings kann sich die Anzahl der Bytes je nach mathematischer Basis verändern. So ist die Anzahl der Bytes mit der Basis 2 bei einem Megabyte 1.048.576 Bytes (2^20). Mit der Basis 10 aber nur 1.000.000 Bytes (10^6)

Memory Stick Pro Duo

Hierbei handelt es sich um ein Produkt, einem Speichergerät, der Firma Sony. Der verwendete Speicher basiert auf der Flash-Speicher Technogolgie. Das Produkt ist erhältlich mit Speicherkapazitäten von 1 bis 18 Gigabyte. Des Weiteren unterstützt der Stick die USB 2.0 Schnittstelle und kann dadurch eine Transferrate von maximal 480 Megabyte erreichen.

Metallisierungsbereich

Definiert den bedruckbaren Bereich einer CD bzw. DVD.

MicroDry Druck

siehe Thermoretransferdruck

Mindermengenzuschlag

Bezeichnet einen Preisaufschlag in der Warenbeschaffung, der verlangt werden kann, wenn weniger als die angegebene Mindestmenge bestellt wird.

MiniDisc

Hierbei handelt es sich um ein Speichermedium für die digitale Aufnahme und Wiedergabe von Musik. Die Disc ist 1991 von der Firma Sony vorgestellt worden und galt als Nachfolger der Audiocasette.
Die MiniDisc besteht aus einem Kunststoffgehäuse mit den Maßen 72 x 68 x 5 mm (Länge x Breite x Tiefe), welches die eigentliche Disc mit dem Durchmesser von 64 mm schützt. Es gibt Varianten, die eine Speicherkapazität von 60, 74 und 80 Minuten, besitzen. Das Audiomaterial wird mit dem Audiokompressionsverfahren Adaptive Transform Acoustic Coding (ATRAC), ebenfalls von der Firma Sony erfundenes Format, gespeichert. Diese Kompression basiert auf psychoakustischen Grundregeln und komprimiert Audiodaten auf einen Bruchteil ihres ursprünglichen Datenvolumen.
Um eine MiniDisc abspielen zu können, werden zusätzliche Geräte benötigt, welche sowohl portabel als auch stationär erhältlich sind. Portable MiniDisc Geräte haben eine Laufzeit von 135 Stunden.

Moirée-Effekt

Dieser Effekt entsteht, wenn sich Raster im Druckverfahren überlagern. Im Erscheinungsbild entstehen dann störende Musterbildung, da neue Linien gibildet werden, die im eigentlichen Druckobjekt nicht vorhanden waren. Beispielsweise kann dieser Effekt beim Siebdruck entstehen, wenn Siebstrukturen überlagert werden. Bei jedem anderen Druckverfahren entsteht der Effekt, wenn die Rasterwinkelung falsch angeordnet ist.

MP3

Hierbei handelt es sich um eine Audiokompression, die auf dem MPEG-1 Standard aufbaut. Die exakte Bezeichnung lautet MPEG-1 Audio Layer 3. Die Idee hinter dieser Kompression liegt darin, lediglich die Daten einer Tonquelle zu speichern, die tatsächlich vom menschlichem Ohr erfasst werden können.
Das Format erlaubt sowohl freie als auch feste Datenrate von 8 bis 320 Kilobit / Sekunde. Des Weiteren kann der Ton in Mono oder Stereo vorliegen. Neuere Erweiterungen, dem MP3-Surround-Format, unterstützen auch Multikanalfähigkeiten.
Das Format ist seit 1998 geschützt. D.h., bei Verwendung der Kompression, im speziellen Fall, der Kodierung, müssen Lizenzen an die Firma Thomson und dem Frauenhofer Institut bezahlt werden.

MPEG

Ist die Abkürzung für Moving Picture Experts Group. Hierbei handelt es sich um eine Gruppe, die sich mit der Standardisierung von Video- und Audiokompressionen befasst. Die Gruppe besteht aus bis zu 350 Mitgliedern, die wiederum in Organisationen bzw. Unternehmen arbeiten. Die bekanntesten Standards sind H.261 (Bildtelefonie), MPEG-1 (das MP3 Format basiert auf diesen Standard) und MPEG-2 (Videoformate in Fernsehqualität).

Multibox

Hierbei handelt es sich um ein Verpackungsvariante für CDs bzw. DVDs. Ihr Erscheinsbild ähnelt dem Jewelcase. Die Box kann allerdings bis zu 8 Datenträger aufnehmen und  hat eine Maße von 142 x 125 x 24 mm (Länge x Breite x Tiefe). Die Farbe der Box ist glasklar und die Farbe des Trays ist schwarz.

Multisession

Ein CD bzw. DVD Brennvorgang kann entweder in einer Sitzung (Session) oder in mehreren Sitzungen erstellt werden. Hierbei handelt es sich entweder um eine Singlesession oder Multisession. Der Datenträger der letzteren Variante besitzt effektiv aber weniger Speicherkapazität, da mehr Verwaltungsdaten gespeichert werden müssen. Die erste Session benötigt 25 und jeder weitere Session 15 Megabyte Verwaltungsdaten. Ältere Generationen von CD- bzw. DVD- Abspielgeräten unterstützen dieses Format nicht.

Mutter-Matrize

Durch Galvanisierung entsteht, die für die Replikation benötigte Vater-Matrize. Durch einen Abdruck, der durch einen erneuten galvanischen Prozess auf Basis der Vater-Matrize basiert, wird die Mutter-Matrize erzeugt. Diese wird verwendet, um durch weitere Galvanisierungen die Söhne bzw. Stamper herzustellen.

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