Glossar D

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DAT


Das Digital Audio Tape ist die Mitte der Achtziger Jahre geschaffene digitale Variante der analogen Compact Cassette. Anstellte der analogen Aufzeichnung tritt hier eine digitale mit bis zu 96 kHz Abtastfrequenz und 24 Bit Auflösung, beide Varianten benutzen Magnetband als Speichermedium.

Durch ihre hohe Qualität wurden DATs vornehmlich im professionellen Audio- und Filmbereich verwendet, wobei sie heute im Zuge der voranschreitenden Umstellung auf Computerspeicherung aus diesem Umfeld nahezu verschwunden sind.

Dateiformate (.jpg, .gif, .tiff, .png, .eps, .psd, .cdr, .fh etc.)

Mit einem Dateiformat wird definiert, wie die binären Daten innerhalb einer Computerdatei zu interpretieren sind. Je nach Dateiformat ist diese Interpretation eine andere.

Damit für eine Datei das richtige Programm zum Öffnen ausgewählt werden kann, sind die Dateiformate normalerweise anhand ihrer Dateiendung eindeutig gekennzeichnet. Die Endung ist eine dreistellige Ziffern- und/oder Buchstabenfolge, welche durch einen Punkt vom vorangestellten Dateinamen getrennt ist (z.B. .jpg, .gif, …).

Diamond-Silver

CD-Medien mit Diamond-Silver Beschichtung haben im Gegensatz zu den anderen gebräuchlichen Beschichtungen keine Eigenfarbe. Die beschreibbare Fläche ähnelt somit dem Aussehen einer maschinell gepressten CD-ROM.

Die Diamond-Silver-Beschichtung lässt gebrannte CDs somit hochwertiger erscheinen, da der optische Unterschied zur qualitativ besseren CD-ROM gering ist.

DigiPak

Der Name DigiPak ist eine eingetragene Marke der Firma AGI und bezeichnet eine Verpackung für bis zu acht CDs. Ein wesentliches optisches Unterscheidungsmerkmal zum Jewel Case ist die Hülle, welche meist aus Kartonmaterial gefertigt ist.

Bei gleichen Ausmaßen wie ein Jewel Case bietet das DigiPak eine aus Chromokarton gefertigte und mit Glanzlaminat veredelte Hülle sowie innenseitig ein oder mehrere eingeklebte Trays aus Kunststoff.

DigiFile

DigiFiles sind aufklappbare Kartonverpackungen für CDs oder DVDs, wobei zwei Seitenflügel übereinander liegen. Das Verpackungsinnere besteht demnach aus drei Innenseiten, wovon eine den Datenträger in einem Trageschlitz hält und die beiden anderen Seiten beschriftet sind und/oder Booklets und ähnliches Zusatzmaterial halten können.

DigiSleeve

Das DigiSleeve ist eine stabile Hülle für CD/DVD-Medien. Das oder die Medien sind hier in einer 12x12 cm großen Einschubtasche gelagert, welche aus 2 dünnen miteinander verklebten Pappen besteht.
Mehrere dieser Einschubtaschen sind zu einem Karton verbunden, wobei die weiteren Taschen Booklets etc. aufnehmen können. Die Pappe der Hüllen kann zudem auch mit Hochglanz-Lack bedruckt werden.

Digitaldruck

Digitaldruck bezeichnet eine Gruppe von Druckverfahren, bei denen das Druckbild, ohne eine statische Druckform, direkt von einem Computer an eine Druckmaschine übertragen wird. Bei dem Drucksystem handelt es sich meist um ein elektrofotografisches Drucksystem wie einen Laserdrucker, der für hohe Auflagenzahlen konstruiert ist. Zusätzlich kann das Drucksystem weitere Einrichtungen zum Schneiden und Binden aufweisen. Dadurch wird die Fertigung kompletter Druckprodukte in kürzester Zeit möglich.

Der Digitaldruck kommt in erster Linie bei Kleinauflagen zum Einsatz und bietet den Vorteil eines schnellen Motivwechsels ohne kostspielige Umrüstzeiten. Der Stückpreis liegt im Digitaldruck nach wie vor meist über dem der Druckverfahren für höhere Auflagen. Zum "Antesten" eines Produkts in einer kleinen Auflage ist es jedoch ideal.

Qualitativ liegt der Digitaldruck heute häufig mit dem Offsetdruck gleich auf.

Direktmailing

Direktmailing bezeichnet eine Maßnahme des Direkmarketing, bei der jeder einzelne Kunde mit seinem persönlichen Namen adressiert wird.

Die personalisierte Anrede mit „Liebe/r Frau/Herr ...“ ermöglicht eine direkte und gezielte Ansprache der relevanten Konsumenten in Druckerzeugnissen oder Emails.

Disc-at-Once

Die Schreibmethode Disc-at-Once ermöglicht es, eine komplette CD/DVD inklusive Lead-In- und Lead-Out-Bereich zu beschreiben, ohne dass der Laserstrahl zwischendurch abgesetzt wird.

Der Vorteil dieser Methode ist, dass beim Beschreiben von Audio-CDs durch das Nicht-absetzen des Lasers die Länge der Pausen zwischen den Titeln beinflussbar ist und es somit nicht zu Aussetzern beim Abspielen kommen kann. Desweiteren verlangt die Verwendung von CD Text nach dem Disc-at-Once-Schreibmodus.

Der Nachteil dieser Methode ist wiederum, dass durch das direkte Schreiben von Lead-In und Lead-Out kein nachträgliches Fortsetzen einer Session stattfinden kann.

DLT

Das DLT (Digital Linear Tape) bezeichnet ein magnetisches Speichermedium, welches für die Datensicherung und Archivierung digitaler Daten zum Einsatz kommt. Hierbei können die Daten auch im Verhältnis 2:1 komprimiert werden um Speicherplatz einzusparen.

Entwickelt wurde das Verfahren Mitte der Achtziger Jahre und gehört zu den drei performantesten Möglichkeiten, Daten auf Bandmedien zu sichern.

Double Layer

Siehe Dual Layer.

DPac

Das DPac ist eine Alternative zum klassischen Jewel Case, welche gleichzeitig die Standardmaße einer CD-Verpackung erfüllt. Es bietet umfangreiche Gestaltungsmöglichkeiten für die Frontseite der Hülle wie Laminierung, Heißfolienprägung und Ausstanzungen sowie unterschiedliche Klappvarianten.

DVD

Bei der Entwicklung der DVD (Digital Versatile Disc) wurde auf Abwärtskompatibilität zum Vorgänger CD geachtet. Die Maße einer DVD entsprechen denen einer CD, dies beinhaltet einen Durchmesser von 12 cm und eine Dicke von 1,2 mm. Anhand der Erfahrungen, welche man durch die Entwicklung der CD gewonnen hatte, wurde die DVD direkt für unterschiedliche Einsatzzwecke konzipiert.

Im Gegensatz zur CD ist die DVD daraufhin ausgelegt, dass sie von zwei Seiten in Substratschichten von je 0,6 mm Dicke beschrieben werden kann. Durch Umdrehen der DVD ist die jeweils andere Seite auslesbar, allerdings wird aus praktischen Erwägungen meistens darauf verzichtet. Jede Seite einer DVD kann wiederum zwei Ebenen zur Aufzeichnung zur Verfügung stellen, welche durch unterschiedliche Fokussierung des Lasers beschreib- bzw. lesbar sind (Single-Layer oder Double-Layer).

Die Wellenlänge des DVD-Lasers wurde gegenüber des bei der CD-Aufzeichnung verwendeten Lasers auf 635 nm verringert, was in Verbindung mit einem geringeren Spurabstand und kürzerer Pit-Länge zu der stark vergrößerten Kapazität von bis zu 17 GByte führt.

DVD-5

DVD-5 ist die Bezeichnung für die einseitig und einschichtig (Single-Layer) beschreibbare DVD.
Von den möglichen zwei Seiten wird nur eine genutzt, auf diese wird nur eine Schicht an Daten aufgebracht, so dass sich eine Gesamtkapazität von 4,7 GByte für die DVD-5 ergibt. Die unbeschriebene Seite ist mit einem Label bedruckbar.

Die DVD-5 ist das Standardmedium der DVD-R, da DoubleLayer-DVDs und Brenner aus Kostenaspekten oftmals unrentabel sind.

DVD-9

DVD-9 ist die Bezeichnung für die einseitig und zweischichtig beschreibbare DVD (Double-Layer).
Durch die zusätzliche Schicht auf der beschreibbaren Seite erhöht sich die Gesamtkapazität auf 8,5 GByte. Die unbeschriebene Seite ist mit einem Label bedruckbar.

DVD-9 Medien sind im Vergleich zu DVD-5 Medien teurer, so dass sich oftmals der Gebrauch von zwei DVD-5s anstatt einer DVD-9 anbietet.

DVD-10

DVD-10 ist die Bezeichnung für die zweiseitig beschreibbare DVD, bei der auf jeder Seite eine Schicht zum Beschreiben zur Verfügung steht.

Im Gegensatz zur DVD-9 bietet diese Variante eine um ~1 GByte erhöhte Kapazität von 9,4 GByte (2 x 4,7 GByte).

Durch die Verwendung von Vorder-und Rückseite des Mediums wird es nötig, das Medium nach Erreichen des Endes der ersten Seite aus dem Laufwerk zu nehmen und umzudrehen, was in der Regel vom Konsumenten als lästig empfunden wird. Desweiteren entfällt natürlich die Möglichkeit, ein DVD-Label aufzubringen.

Als letztmögliche Steigerung der Kapazität einer DVD werden bei einer DVD-18 zwei Seiten in zwei Schichten je Seite beschrieben, dies führt zu einer Kapazität von 17 GByte.

DVD-Audio

Die DVD-Audio wurde als Nachfolger der Audio-CD konzipiert und ist in der Lage, Musik mit bis zu 6 Kanälen (5.1 Surround) aufzuzeichnen und wiederzugeben.

Im Gegensatz zu den Möglichkeiten der DVD-Video bietet die DVD-Audio höhere Audioqualität, da mit einem verlustlosen Komprimierungsverfahren gearbeitet wird. Als Abspielgerät dient ein DVD-Audio-Player, welcher auch in der Lage ist, DVD-Video abzuspielen; dies ist im umgekehrten Fall nicht immer gegeben.

Obwohl die DVD-Audio im Vergleich zur Audio-CD eine höhere Datenrate, Mehrkanalton und längere Spielzeiten erlaubt, war sie bisher nicht in der Lage, die marktdominierende Audio-CD zu gefährden. Als Nachfolgertechnologie der Audio-CD steht die DVD-Audio zudem in direkter Konkurrenz zur Super Audio Compact Disc (SACD).

DVD-RAM

Neben DVD+RW und DVD-RW ist DVD-RAM das dritte wiederbeschreibbare DVD-Format. Dabei steht RAM für Random Access Memory.

Im Gegensatz zur DVD+RW und der DVD-RW, welche dieselbe Kapazität wie die DVD-RAM bieten, liegt der Hauptaspekt der DVD-RAM auf erhöhter Datensicherheit. Der Speicherplatz auf der DVD-RAM ist in unterschiedliche Sektoren eingeteilt, welche auch ein optisch sichtbares Merkmal der DVD-RAM sind. Diese Sektorierung erlaubt ein Defektmanagement, bei dem defekte Speicherblocks umgelagert werden können ähnlich der Verwaltung einer Festplatte durch den Festplattencontroller.

Weitere Besonderheiten der DVD-RAM sind gleichzeitiger Lese- und Schreibzugriff und eine höhere Wiederbeschreibbarkeit. DVD-RAM Medien kommen daher in Camcordern zum Einsatz.

DVD+/-R

Einmal beschreibbare DVDs fallen in zwei Kategorien:

•    DVD-R: Der sogenannte Minus-Standard
•    DVD+R: Der sogenannte Plus-Standard

Beide Standards unterscheiden sich in technischen Details, sind aber heutzutage nahezu gleichwertig in ihrem Funktionalitätsumfang und ihrer Konformität zum DVD-Standard. Moderne Combo-Laufwerke/Brenner sind zudem  in der Lage, beide Formate zu lesen und zu schreiben, mit älteren Laufwerken können allerdings Kompatibilitätsprobleme auftreten.

DVD+/-Rs gibt es auch in den zweischichtigen Ausführungen DVD+/-R DL (für Double Layer). Damit diese gebrannt werden können, muss der DVD Brenner diesen Modus technisch unterstützen.

DVD+/-RW

Die populärsten wiederbeschreibbaren Varianten der DVD sind die DVD-RW und die DVD+RW. Die andere Variante DVD-RAM bietet sich eher für spezielle Einsatzgebiete an.

DVD+RW und DVD-RW verwenden unterschiedliche Medien und Techniken, besitzen aber nahezu den gleichen Grad an Gerätekompatibilität und Funktionalität.

Siehe auch DVD+/-R.

DVD-ROM

Die DVD-ROM ist ein spezielles Format aus der DVD-Familie, welches eine optimierte Datenstruktur für die Aufzeichnung allgemeiner Daten bietet.

Solche Daten-DVD-ROMs unterliegen keinen Einschränkungen in Bezug auf Ordner- und Dateistrukturen, außer denen des Dateisystems mit dem sie beschrieben wurden. Auf DVD-ROMs können UDF-, ISO 9660- oder ISO/Joliet-Dateisysteme angelegt werden.

DVD-Video

DVD-Video ist ein für den speziellen Anwendungszweck Video ausgelegtes Format der DVD-Familie.
Damit DVD-Video-Abspielgeräte in der Lage sind, DVD-Videos abzuspielen, müssen unterschiedliche Restriktionen eingehalten werden, zu den wichtigsten gehören folgende:

•    Die Verzeichnisstruktur sieht nur die Verzeichnisse AUDIO_TS und VIDEO_TS im Grundverzeichnis vor
•    im VIDEO_TS Unterverzeichnis liegen die Videodaten und die dazugehörigen Tonspuren in .vob-Dateien vor. Diese Videodaten sind normalerweise im MPEG-2-Standard kodierte Videos, welche neben anderen Einschränkungen eine maximale Bitrate von 9,8 MB/s haben dürfen. Die Audiospezifikation sieht bis zu 8 Kanäle vor, welche verlustbehaftet oder verlustlos kodiert sein können.

Weitere Besonderheiten der DVD-Video ist die Möglichkeit, die Wiedergabe anhand sogenannter Regional-Codes auf bestimmte Kontinente einzuschränken und ein animiertes Menü zur visuellen Navigation zu erstellen, welches beim Einlegen der Disc gestartet wird.

DVD Duplikation (DVD Herstellung, DVD Produktion, DVD Pressung)

Bezogen auf die Duplikation, Herstellung und Pressung von DVDs gelten im Prinzip ähnliche  Regeln wie im Falle von CDs.

Siehe CD Duplikation.

DVD Box

Standard DVD Verpackung aus Kunststoff. Häufig ähnlich der Amary Box.

Drucksachen

Mit Drucksachen sind ganz allgemein in großer Auflage hergestellte, auf Papier gedruckte Produkte gemeint. Diese Drucksachen können ganz unterschiedlicher Natur sein, im Rahmen der CD/DVD-Produktion kommen sie zum Beispiel in Form von Cover Cards, Booklets und Inlay Cards vor.

Dual Layer (Double Layer)

Dual bzw. Double Layer bezeichnet spezielle Medien, heutzutage zumeist Medien aus der DVD-Familie, welche auf einer oder beiden Seiten ein zweischichtiges Aufzeichnen von Daten erlauben. Zumeist wird dies durch das Anhängsel DL gekennzeichnet (z.B. DVD-R DL). Um solche Medien brennen zu können, muss der DVD-Brenner diese DL-Medien unterstützen.

Die Verwendung von zwei Schichten gegenüber einer erhöht sich die Kapazität auf 8,5 GByte, also ungefähr das 1,8-fache.

Für Wiederbeschreibbare DVDs stellt das Double Layer-Brennen momentan noch Probleme dar.

Durchlaufzeit (Produktionszeit)

Unter der Durchlaufzeit versteht man die Zeit, welche ein einzelnes Produkt für das Durchlaufen eines Produktionssystems benötigt.

Diese Zeit wird eindeutig definiert durch die Zeitspanne zwischen Anfangszeit (Beginn der Bearbeitung) und Endzeit (Fertigstellung des Erzeugnisses).

Dye

Mit Dye bezeichnet man die organischen Farbstoffe beschreibbarer optischer Medien wie CDs oder DVDs. Diese Farbstoffe besitzen eine Affinität zu dem Polykarbonatsubstrat dieser Medien und geben der Oberfläche eines Rohlings je nach verwendetem Verfahren eine typische Farbe.


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