Glossar C

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C


Cakebox


Cakebox ist eine andere Bezeichnung für die Spindeldose, welche umgangssprachlich auch Spindel genannt wird.

Auf einer runden Kunststoffplatte können auf einer Spindel, deren Durchmesser der Größe des Halterungslochs einer CD/DVD entspricht, Datenträger in größeren Mengen aufgesteckt werden, je nach Höhe der Spindel bis zu 150 Datenträger. Ein Kunststoffdeckel schützt die Medien gegen äußere Einflüsse.

Die Cakebox bietet eine hohe Kapazität auf kleinem Raum und wird daher zumeist als Container für den Verkauf großer Rohling-Stückzahlen verwendet.

Caddy

Im Gegensatz zu Laufwerken die mit Schubladen- oder Slot In-Technik arbeiten, wird bei Verwendung des Caddy-Verfahrens zunächst das Medium in einen Behälter platziert, welcher dann in den Laufwerksschacht eingeführt wird. Der Begriff Caddy ist eine Kurzform von Cartridge (auf Deutsch: Kassette).

Die Caddy-Technik ist heutzutage kaum noch gebräuchlich, da sie den Medienwechsel erheblich kompliziert im Vergleich zu Laufwerken mit Schubladen- oder Slot In-Technik.

CAV

CAV steht für constant angular velocity, auf deutsch Konstante Winkelgeschwindigkeit, und bezeichnet ein Aufzeichnungsverfahren für CDs oder andere Speichermedien in Scheibenform.

Bei dem Beschreiben von CDs/DVDs, welches immer spiralförmig von innen nach außen stattfindet, wird die zu beschreibende Strecke pro Umdrehung nach außen hin zunehmend länger. Beim CAV-Verfahren wird die Drehgeschwindigkeit während des vollständigen Brennvorgangs nicht verändert, dies hat zur Folge, dass die Datenrate zum Rand hin ansteigt.

Der Vorteil des CAV-Verfahrens ist es, dass bei Positionswechsel des Lesekopfs die Drehgeschwindigkeit nicht modifiziert werden muss und daher - neben geringerem Energiebedarf und reduziertem Verschleiß - ein schneller wahlfreier Zugriff gewährleistet werden kann. Dieses Verfahren bietet daher vor allem Vorteile für Medien, welche Computerdaten enthalten.

CCD-Sensor

CCD-Sensoren sind Halbleiterbauelemente, welche in der Lage sind, die Ladung eines eingehenden Lichtstrahles zu speichern und ein hierzu proportionales elektrisches Signal abzugeben.

In der Regel werden mehrere Fotodioden zu einer Matrix angeordnet, welche der gewünschten Auflösung entspricht. In festen Zeitintervallen erfolgt dann die Ladungssammlung in den einzelnen Fotozellen und anschließend der meist zeilenweise Abtransport der Ladung. Nach diesen beiden Schritten erfolgt die Aufzeichnung des nächsten Bildes.

Die Abkürzung CCD steht hierbei für Charge Coupled Device und bezeichnet somit ein über Verknüpfungen ladungstransportierendes Bauteil.

CD - Compact Disc

Die Compact Disc ist ein optisches Speichermedium, welches Anfang der 1980er Jahre von Philips und PolyGram in Zusammenarbeit mit dem Chemiekonzern Bayer zur digitalen Speicherung von Musik (Audio-CD) entwickelt wurde.

Die CD hat einen Durchmesser von 12 cm und ein Gewicht von ca. 15 g. Sie verfügt heute in der Regel über eine Speicherkapazität von 700 MB, was einer Abspiellänge von 80 Minuten entspricht.

Das Abspielen einer CD erfolgt durch das digitale und berührungsfreie Abtasten über einen Laser.

Geschichte

Sowohl Sony als auch Philips arbeiteten Ende der 1970er Jahre an einem Verfahren, welches es ermöglichen sollte Audiodaten auf einen digitalen Datenträger zu speichern. Man wollte über dieses neue Verfahren die Schallplatte und Compact Cassette (Audiokassette) ablösen und eine Möglichkeit finden größere Datenmenge auf einem optischen Speichermedium zu sichern.

1980 wurde von Sony und Philips der sog. "Red Book"-Standard für Audio-CDs festgelegt. Dieser beschreibt erstmalig die physikalische Aufteilung einer Compact Disc in Blöcke und Rahmen mit einer Kapazität von 24 Byte etc., das entsprechende Kodierungsverfahren und den Fehlerkorrekturmechanismus. Nach diesem Standard erstellte CDs speichern Audiodaten mit einer Auflösung von 16 Bit und einer Abtastrate von 44,1 kHz. Sie enthalten max. 99 Tracks (Titel), wovon jeder mindestens vier Sekunden lang sein muss.

Um die Festlegung der Größe einer Compact Disc ranken sich die verschiedensten Legenden. Die am weitesten verbreitete und von Philips  z.T. bestätigte ist folgende:

Der damalige Sony Vizepräsident Norio Ohga war ausgebildeter Opernsänger und Klassikfan. Er äusserte den Wunsch zumindest Beethoven’s Neunte Sinfonie in voller Länge hören zu wollen ohne den Tonträger wechseln/umdrehen zu müssen.
Die Lieblingsversion Ohga’s wurde dirigiert von Herbert von Karajan und dauerte 66 Minuten. Daraufhin suchten die Techniker nach der bis dahin längsten Version dieses Stücks Musikgeschichte und stießen auf eine Version von Wilhelm Furtwängler aus dem Jahre 1951, welche exakt 74 Minuten lang war. So wurde die Spielzeit einer CD auf  74 Minuten festgelegt, woraus ein Durchmesser der Scheibe von 12 cm resultierte.

Auf der Funkausstellung in Berlin 1981 wurde die Compact Disc erstmals öffentlich vorgestellt und 1982 startete PolyGram in Langenhagen bei Hannover mit dem letzten ABBA-Album „The Visitors“ die weltweite Produktion dieses revolutionären Mediums.

Aufbau einer Compact Disc

Eine CD besteht aus dem Trägermaterial, einer Scheibe aus Polycarbonat (Stärke ca. 1,2 mm), der sog. Sputterung oder Reflexionsschicht, welche aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung besteht (Stärke ca. 0,05 - 0,1 µm) und aus einem Schutzlack, um die Daten gegenüber Umwelteinflüssen unempfindlich zu machen (Stärke ca. 10 - 30 µm). Auf diese Schutzschicht wird abschliessend das entsprechende CD-Label im Sieb- oder Offsetdruckverfahren gedruckt (Stärke ca. 5 µm).

Herstellung einer Compact Disc

Eine CD wird über das sog. Glasmastering hergestellt. Hierbei werden die Dateninformationen des Ausgangsmaterials, dem sog. Premaster oder auch Gold Master, mit Hilfe eines Lasers auf eine mit einer photoresistenten Schicht versehenen Glasscheibe übertragen.

In diesem Verfahren werden auf einer spiralförmig von innen nach außen laufenden Spur mikroskopisch kleine Pits (Gruben) und Lands (Flächen) in die lichtempfindliche Schicht gebrannt. Die Pits haben eine Länge von 0,833 bis 3,054 µm und eine Breite von 0,5 µm und enthalten die Informationen welche später über das entsprechende Abspielgerät wiedergegeben werden sollen.

Nach dem Aufbringen der Daten wird die lichtempfindliche Schicht entwickelt und der Glasmaster ausgewaschen. Nun wird eine dünne Metallschicht auf die Glasscheibe aufgebracht, welche die Vertiefungen (Pits) übernimmt und somit die sog. Vater-Matrize darstellt.
Die photoresistente Schicht wird bei diesem Verfahren zerstört und die Glasplatte kann, nachdem sie gereinigt und geschliffen wurde für einen neuen Glasmaster verwendet werden.
Durch einen galvanischen Prozess wird von der Vater-Matrize im weiteren Prozess eine Negativform, die sog. Mutter-Matrize erstellt.

Nach dem Glasmastering wird von der Mutter-Matrize über eine weitere Galvanisierung das eigentliche Presswerkzeug, der Stamper erstellt.

Theoretisch könnte man bereits die Vater-Matrize zum Pressen der CDs verwenden, da diese jedoch wesentlich empfindlicher ist und im Falle einer Zerstörung sämtliche Galvanisierungsprozesse wiederholt werden müssten, geht man den Weg über den resistenteren und kostengünstigeren Stamper.

Mit Hilfe des Stampers wird nun über das sog. Spritzgussverfahren die Metallisierungsschicht mit den Daten auf das Trägermaterial aus Polycarbonat aufgebracht (Sputterung) und abschliessend mit einem Schutzlack versiegelt. So lassen sich beliebig viele Duplikate des Original-Premasters herstellen.

Das Auslesen der Daten

Die fertige CD wird in einem entsprechenden Lesegerät (z.B. Audio-CD-Player) von unten berührungsfrei durch einen Laserstrahl abgetastet. Der Laser dringt durch die
Polycarbonatscheibe und trifft auf die Pits und Lands der Aluminiumsputterung. Hier kommt es zu einer Reflexion des Lasers, bei der es wiederum aufgrund er Aussparungen (Pits) in der Datenschicht zu einer destruktiven Interferenz kommt, welche das binarisierte Auslesen der Dateninformationen zur Folge hat.  Die Nutzdatenrate beträgt bei 1-facher Umdrehungsgeschwindigkeit ca. 150 KByte/s, wobei heutzutage bis zu 72-fache Umdrehungsgeschwindigkeit von Laufwerken unterstützt wird.

CD Formate

Physische Datenträger

Die am weitesten verbreitete Variante der Compact Disc ist die „Standard“ version mit einem Durchmesser von 12 cm und einem Gewicht von ca. 15 Gramm. Weniger bekannt ist die sog. Mini-CD mit einem Durchmesser von 8 cm und einem gewicht von ca. 6,7 Gramm. Diese fasst 30% der Speicherkapazität einer 12 cm CD was max. 210 MB entspricht.

Eine weitere Form, zu der strenggenommen die Mini-CD ebenfalls zählt, ist die sog. Shape-CD. Hierbei handelt es sich um, in beliebiger Form, ausgefräste Formen der 12 cm Scheibe. Diese werden jedoch fast ausschliesslich zu Werbezwecken eingesetzt und sind in der Praxis immer wieder mit Abspielproblemen behaftet (Unwucht, kein Einzug bei Slot-Laufwerken).
Die bekanntesten Formen der Shape-CDs sind die sog. Visitenkarten- oder Businesscard-CDs.

Datenformate

Typ / Bezeichnung Anzahl d. Sektoren Kapazität Daten in MB
1048 Byte/Sektor
Kapazität Audio in MB
2352 Byte/Sektor
Spielzeit in Min.
Businesscard-CD

bis 210
   
Mini-CD, 8 cm
94.500 193,536 222,264
23
"540 MB"
283.500 580,608
666,792
63
"640 MB"
333.000 681,984
783,216
74
"700 MB"
360.000
737,280
846,720
80
"800 MB"
405.000
829,440
952,560
90
"900 MB"
445.500
912,384
1047,816
99

Haltbarkeit

Nach Schätzungen wird davon ausgegangen, dass CDs in etwa eine Lebensdauer von 10-50 Jahren besitzen.

CD-i

Die CD-Interactive ist eine von Philips entwickelte multimediale Erweiterung des CD-Standards, welche auch als Greenbook Standard bezeichnet wird. Damit bietet sich die Möglichkeit, mit CD-i fähigen Abspielgeräten Inhalte wie Karaoke-CDs oder Video-CDs abzuspielen.

Da die Abspielgeräte recht teuer und u.a. die Qualität der nach MPEG-1 codierten Video-CDs ungenügend war, konnte sich CD-i nicht auf dem Markt durchsetzen.

CD-ROM

Nach dem Anfang der Achtziger Jahre die Audio-CD einen großen Erfolg verbuchen konnte, wurde das System mit geringfügigen Änderungen versehen und dann unter der Bezeichnung CD-ROM als Medium für allgemeine Computerdaten veröffentlicht, wobei CD-ROM im engeren Sinne in Presswerken industriell hergestellte Daten-CDs kennzeichnet.

ROM steht für read-only memory, also ein nicht beschreibbares Nur-Lese-Medium.

CD-R

Die CD-R ist ein Medium aus der CD-Familie, welches in Abgrenzung zur CD-ROM für das einmalige Beschreiben mit einem handelsüblichen CD-Brenner gedacht ist.

Für die Aufzeichnungsschicht aus Polykarbonat existieren drei verschiedene Farbstoffmischungen: Cyanin-, Azo- und Phtalocyanin-Farbstoffe. Heutzutage wird hauptsächlich Phtalocyanin verwendet, da dieser chemisch und gegenüber Sonnenlichteinstrahlung relativ stabil und wirtschaftlich günstig herstellbar ist.

CD-RW


CD-RW-Medien sind für das mehrfache Wiederbeschreiben ausgelegt, wobei der Inhalt bis zu 1000-mal gelöscht und neu beschrieben werden kann.

Im Prinzip besitzen CD-RW Medien die gleichen Kunststoffschichten wie CD-R Medien, allerdings wird eine Silber-Indium-Antimon-Tellur-Legierung aufgebracht, welche sich unter der Hitzeentwicklung des Laserstrahls verflüssigen kann und somit ein erneutes Beschreiben ermöglicht. Insbesondere besteht die Möglichkeit, eine CD-RW in mehreren Brennvorgängen (Multi-Session) zu beschreiben, wobei jeweils neue Daten hinzugefügt werden können.

CD-Video

Die CD-Video-Spezifikation sieht die Aufzeichnung von bis zu 5 Minuten analogem Videomaterials und bis zu 20 Minuten Audiomaterials auf einem CD-Medium vor. Für die Wiedergabe von CD-Video wird ein Laserdisc-Player der neueren Generation benötigt.

CD-Video ist nicht zu verwechseln mit der Video-CD (VCD), welche die Aufzeichnung digitaler Videodaten im MPEG-1 Format erlaubt.

Aufgrund der sehr geringen maximalen Größe des Videomaterials (in der Regel bestand dies aus einem einzigen Musikvideo) setzte sich die CD-Video nie durch.

CD Duplizierer

Ein CD-Duplizierer ermöglicht das vollautomatisierte Duplizieren von CD-Medien. Ein solches System besteht in der Regel aus einem oder mehreren Brennern und einer Robotik, welche vollautomatisiert die Medien wechselt und somit das Duplizieren großer Stückzahlen ohne manuelles Einwirken erlaubt. Außerdem kann zusätzlich ein Drucker für Labels in das System integriert sein, so dass der Bedruckvorgang ebenfalls automatisch geleistet werden kann.

Auf diese Art und Weise kann eine CD samt Label in kurzer Zeit in großen Stückzahlen vervielfältigt werden

CD Enhanced

Siehe Bluebook-Standard.

CD Kopierer

siehe CD Duplizierer.

CD Kopierschutz

siehe Kopierschutz.

CD Label(druck)

Beim Bedrucken des Labels einer CD stehen mehrere Verfahren zur Auswahl:

•    Siebdruck: erlaubt bis zu sechs Farben
•    Trockenoffsetdruck: erlaubt vier Farben und unter zusätzlicher Verwendung von Siebdruck ebenfalls sechs Farben. Photorealistische Darstellungen können mit dem Offsetdruckverfahren besser erzielt werden als mit dem Siebdruckverfahren.
•    Thermotransferdruck: eignet sich für Schriften und Logos
•    Thermoretransferdruck
•    Tintenstrahldruck: Datenträger müssen eine beschreibbare. papierähnliche Oberfläche besitzen (printable). Ist dies der Fall, ist photorealistischer Druck möglich
•    LightScribe: hierbei brennt der Laser des LightScribe-fähigen Brenners ein Graustufen-Bild auf die Oberfläche des Mediums.

CD Logo

In der sogenannten Philips-Logo-Guide ist definiert, welches Logo für welchen CD-Standard verwendet werden sollte. Diese Logos können auf dem Medium und/oder dem Cover, Inlay, Booklet etc. aufgebracht werden, um zu kennzeichnen, in welchem CD-Standard (CD-Audio, CD-Video, CD-ROM, CD-i, ...) die Informationen auf dem Medium gehalten sind.

Das Kennzeichnen des Medientyps durch das entsprechende Logo sollte auf dem Datenträger vorhanden sein und außerdem mit dem auf dem Medium enthaltenen Standard übereinstimmen.

CD Presswerk

In einem CD Presswerk werden CDs in Serienherstellung mit Hilfe industrieller Anlagen gefertigt.

Im Gegensatz zum Brennen mit handelsüblichen Brennern wird das flüssige Polykarbonat in eine Form gespritzt, die bereits in einem Premastering-Vorgang hergestellt wurde und die inverse Lands- und Pits-Struktur der fertigen CD enthält. Diese sogenannten Stamper bilden wiederum ihr Negativbild auf dem Rohling ab, der somit die vorhergesehene Struktur der CD besitzt. Nach einem Überzug mit einer Aluminiumschicht und Versieglung mit einer Lackschicht werden die Medien unter UV-Licht getrocknet. Danach sind die CDs abspielbereit und können optional bedruckt werden.

CD Text

Mit CD Text wurde der Standard regulärer Audio-CDs um die Möglichkeit erweitert, mit Hilfe CD Text-fähiger Abspielgeräte erweiterte Informationen zu den Titeln einer Audio-CD darzustellen.
Diese Erweiterung ist vollständig abwärtskompatibel, d.h. nicht CD Text-fähige Abspielgeräte spielen dementsprechend auch Audio-CDs ab, die mit CD Text versehen wurden. Dies wird durch das Ausnutzen von ungenutzten Speicherkapazitäten im Lead In-Bereich der CD erreicht.

Informationen zu Tracktitel und jeweiligem Künstler dürfen bis zu 64 Zeichen lang sein, allerdings stehen für alle Trackinformationen samt Albumtitel und -künstler insgesamt nur 3024 Zeichen zur Verfügung.

Cellophanierung

Cellophanierung bezeichnet das Beschichten einer Oberfläche durch eine sehr dünne Folie.

Besonders für Drucksachen bietet eine Cellophanierung die Möglichkeit, Optik und Haptik des Erzeugnisses zu verbessern. Neben einem matten oder glänzendem Aussehen mit erhöhter Farbwirkung bieten cellophanierte Drucksachen eine langlebigere und gegenüber Berührungen weniger empfindliche Oberfläche.

Im Bereich der Speichermedienproduktion ist es desweiteren möglich das fertig verpackte Endprodukt (z.B. eine CD im Jewel Case oder eine DVD in DVD-Box) cellophanieren zu lassen. Das fertige Produkt wird also ladenfertig mit einer Folie versehen. Umgangssprachlich spricht man hier häufig fälschlicherweise auch vom "Einschweißen".

Clichée (Druck-Clichée)

Ein Clichée/Klischee ist ein fotochemisch oder maschinell hergestellter Druckstock, welcher im Rahmen des Hochdrucks Verwendung findet.

Auf einer Metall- oder Kunststoffplatte wird der zu druckende Teil je nach Verfahren vom nicht zu druckenden Teil getrennt und dann auf den Druckbogen gebracht.

Beim fotochemischen Gebrauch besteht der zu druckende Teil aus einer lichtempfindlichen Schicht, welche aushärtet nach Lichteinfall. Der nicht zu druckende Teil wird mit Wasser abgespült.
Alternativ wird der nicht zu druckende Teil per Laserdirektgravur entfernt, so dass nur die Erhebung auf den Druckbogen gebracht wird.

In der Medienproduktion kommen Druck-Clichées vorallem beim Tampondruck zu Einsatz.

CMYK (Euroskala, Subtraktive Farbmischung)

CMYK steht für Cyan Magenta Yellow Key, die englischen Bezeichnungen der vier Druckfarben Türkis, Magenta, Gelb und Schwarz. Durch punktuelle Kombination unterschiedlicher Mengen dieser Druckfarben kann der Farbraum der Euroskala auf Papier gedruckt werden. Die Euroskala definiert den Einfluss unterschiedlicher Papiersorten auf das Druckergebnis, so dass einheitliche Druckergebnisse erzielbar sind.

Im Gegensatz zur bildschirmspezifischen additiven Farbmischung (RGB), bei der die Addition von Farben zu einer Intensitätszunahme führt, führt die Addition von Farben im Falle von CMYK zu einer Intensitätsabnahme. Man spricht hier daher auch von einer subtraktiven Farbmischung. Dies liegt darin begründet, dass bei Bildschirmen die Farben selbst leuchten, während bei der Erstellung von Druckerzeugnissen die Farben auf dem Papier nur Reflektionen des Umgebungslichts sind. Je mehr Farben auf einem Druckerzeugnis aufgebracht sind, desto dunkler wird der entsprechende Bereich.

Coating

Coating bezeichnet das Aufbringen einer dünnen Beschichtung auf ein Druckerzeugnis oder ein Substrat. Dies geschieht zum Beispiel im Falle der CD-Produktion.

Hiermit wird im Allgemeinen ein zusätzlicher Schutz vor äußeren Einflüssen erreicht, welcher die Haltbarkeit des Mediums erhöht.

Compact Cassette

Die Compact Cassette (CC) auch Audiocassette genannt ist ein von Philips Anfang der 1960er Jahre entwickeltes elektromagnetisches Speichermedium welches mit Hilfe eines Kassetenrekorders abgespielt wird.

Umgangssprachlich wird dieses Medium meist einfach nur "Kassette" oder auch "Tape" genannt und wurde durch die Einführung der CD Anfang der 1980er Jahre immer mehr vom Markt verdrängt.

Bespielte Kassetten werden in der Regel als Musikkassette oder MC bezeichnet.

Compact Flash Card (CF)

Mit Compact Flash wird ein Schnittstellenstandard bezeichnet, welcher für digitale Speichermedien benutzt wird.

Compact Flash Medien sind Speicherkarten, welche wiederbeschreibbare Halbleiter-Speicher zur Datenspeicherung verwenden. Dadurch sind CF-Speicherkarten sehr robust, da keine mechanischen, bewegbaren Teile verwendet werden, welche immer ein erhöhtes Ausfallrisiko besitzen (wie zum Beispiel bei Festplatten). Die Flash-Speicherzellen werden von einem Karteninternen Controller verwaltet und adressiert.

Der Compact-Flash-Standard sieht mehrere Versionen von 1.0 bis 4.0 vor, deren Datenraten von 8,3 MB/s bis 133 MB/s reichen.

CF-Speicherkarten finden vornehmlich in Digitalkameras Anwendung, wobei sie nach und nach von den vom Prinzip her ähnlichen aufgebauten SD-Karten verdrängt werden.

Cover Card

Eine Cover Card ist ein Druckerzeugnis, welches für die Verwendung in Jewel Cases ausgelegt ist. Im Gegensatz zur Inlay Card, welches sich unter der CD-Halterung auf der Rückseite des Jewel Case befindet, ist die Cover Card die zweiseitige Einlage, welches sich in der vorderen Hülle befindet.

Die Cover Card hat die Abmessungen 121 mm x 120 mm (LxH).

Alternativ kann sich an dieser Stelle auch ein umfangreicheres Booklet befinden.


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